arbeiten, als gäbe es (fast) kein beA

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Thomas Michael Meier-Bading (10629 Berlin)
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arbeiten, als gäbe es (fast) kein beA

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anders als gedacht

Es gab neulich einen Kollegen, der tat mit beAte das, was er auch sonst mit der beA-Webanwendung tut: kurz im beA anmelden, nachsehen (also synchronisieren), wieder rausgehen. Das ist bei beAte anders vorgesehen, das hat technische Gründe*.

beA kann auch einfach sein.

Mit beAte ist es ein ganz anderes Arbeiten: die beA-Nachrichten trudeln einfach in Echtzeit als Email ein und machen "Pling". Man muss nicht irgendwo reingehen und nachsehen.

beAte zeigt daher nur dann Emails an, wenn man zugleich mit dem beA verbunden ist. Das Ganze ist so gedacht, dass die Verbindung zum beA permanent steht und beAte den ganzen Tage im Hintergrund auf dem Rechner läuft. Morgens startet beAte, man meldet sich entweder im Hintergrund automatisch ohne PIN-Eingabe oder aber 1x täglich von Hand im beA an, abends fährt der Rechner herunter. Nur das E-Mail-Programm fragt von Zeit zu Zeit bei beAte nach, ob es "oben" Neuigkeiten gab und zeigt sie ggf. an. Wenn man eine Nachricht löscht oder verschiebt, wird diese Aktion 1:1 im beA nachvollzogen. Und natürlich ist beAte permanent darauf bedacht, in regelmäßigen Abständen durch kleine Pakete die Verbindung aufrecht zu erhalten (und trotzdem bei schlechtem Netz die Leitung zu schonen).


technische Details

*Zum Hintergrund: stellen Sie sich vor, beAte wäre nicht permanent mit dem beA verbunden, man könnte aber dennoch mit den Emails arbeiten, sie also verschieben oder löschen. Dann müsste beAte jede dieser Aktionen speichern und bei jeder Anmeldung "oben" im beA diese Liste nachträglich abarbeiten. In der Ziwschenzeit kann aber schon alles Mögliche oben passiert sein: die zu löschende Nachricht ist vielleicht schon gelöscht oder verschoben. Insbesondere, wenn man mit mehreren beAte-Installationen parallel drin ist, sind Probleme vorprogrammiert.
Außerdem kann man nicht auf die BRAK-Adressserver zugreifen, wenn man vom beA abgemeldet ist.