Systemvoraussetzungen

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Thomas Michael Meier-Bading (10629 Berlin)
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Systemvoraussetzungen

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Computer

beAte läuft auf allen gängigen Intel-64-bit Systemen. Absolut unterste Grenze sind eine 2-fach CPU mit 2,5 GHz und 1 GB RAM. Empfohlen ist lieber ein 4-Kern-Prozessor.

JAVA 16 muss laufen, und zwar in der OpenJDK-Variante (die kommerziellen Varianten haben eine benötigte Verschlüsselungsmethode nicht an Bord). Es kann entweder schon installiert sein oder wird vom beAte-Installer nachinstalliert.

Sie benötigen ausreichend Speicherplatz auf Ihrer Festplatte/SSD, vor allem wegen der Nachrichten im Cache. Jede beA-Nachricht wird als Email gecacht, dadurch nimmt sie nochmal ca 33% mehr Platz ein als ohnehin schon. Unter 1 GB freiem Plattenplatz wird es früher oder später zu Problemen kommen.

Bisher erfolgreich getestet mit:

  • Windows 10
  • Windows 7 (also werden 8, 8.1 und 11 vermutlich auch funktionieren)
  • Linux Mint 19
  • Ubuntu 20.4 und 18.4
  • MacOS Catalina
  • MacOS High Sierra (auf einem iMac von 2012)

Nicht funktionieren wird beAte auf:

  • ARM-Prozessoren mit MacOS oder Linux/Raspberry o.ä.
  • iphone, Android

-> dennoch können deren Emailprogramme über das interne Netzwerk oder den IMAP-Export eingebunden werden, wenn beAte auf einem anderen Windows-, Mac- oder Linuxrechner läuft.

Auf 32-bit-Systemen läuft JAVA 16 nicht, das betrifft auf jeden Fall MacOS vor 10.7 und Windows vor Windows 7. Bei neueren Versionen bis ca. 2018 sollte man besser testen. X64 steht für ein 64-bit-System. X86 oder i86 stehen hingegen für ein 32-bit-System, dann geht beAte also nicht:

  • Windows: cmd -> systeminfo - dort: Systemtyp
  • MacOS + Linux: Terminal -> uname -m
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Thomas Michael Meier-Bading (10629 Berlin)
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Re: Systemvoraussetzungen

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Netzwerkverbindung

Anders als die beA-Webanwendung ist beAte ausgesprochen tolerant, wie schnell die Verbindung ins Internet ist (Upload wie Download). Wir haben testweise die Geschwindigkeit auf den langsamsten Handy-Standard GPRS (56 kBit/s) gedrosselt. Es ergibt sich keine spürbare Einschränkung im Workflow gegenüber beAte mit 100 MBit-DSL (also: dem 2.000-fachen). Das ist auch nachvollziehbar: intern ruft das E-Mail-Programm genau so schnell Emails bei beAte ab und sendet sie. Der Abgleich mit dem beA erfolgt indess parallel im Hintergrund und ist nicht so sehr wichtig: man arbeitet ja eh schonmal an anderer Stelle weiter. Wann genau es "Pling" macht und die Email eintrudelt, ist ja egal.

Selbst bei einer künstlichen Drosselung auf 16 kBit/s (also ca. "G" mit einem Balken) läuft beAte und verrichtet im Hintergrund brav ihren Dienste. Man darf halt nur nicht "zusehen", dann wirkt es sehr langsam. Weiter herunter auf 8 kBit führte jedoch zu Fehlern.

Nur eines sollte nicht vorkommen: längere Komplettaussetzer über 20 Minuten. Dann verliert beAte nämlich die Session und muss sich neu beim Server anmelden - mit automatischer Anmeldung + Softwarezertifikat ist das auch nicht weiter schlimm. Wer sich aber mit der beA-Karte anmeldet, der bekommt Probleme, wenn die Verbindungen regelmäßig für mehr als 20 Minuten abreißen. Häufige Wechsel der IP-Adresse überlebt die Session mit dem BRAK-Server manchmal, manchmal aber auch nicht.

Das alles gilt natürlich nur für den komplett internen Betrieb, also ohne die Nutzung der Funktion "externes IMAP-Konto". Aber wer in Gegenden mit geringem Durchsatz arbeitet, der nutzt sowieso nur ein lokales Emailprogramm.

Der Download + Installation von beAte wird allerdings nur bei vernünftiger Anbindung empfohlen.

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Thomas Michael Meier-Bading (10629 Berlin)
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Re: Systemvoraussetzungen

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getestete Emailprogramme:

* Thunderbird 78.14, Linux - voll funktionsfähig.
* Thunderbird 78.8 und 68.12, Windows 10, Mac Catalina und Linux: voll funktionsfähig.
* Outlook 2016, Windows 10: fast voll funktionsfähig, wenn einmal eingerichtet. ACHTUNG! Das TNEF-Format muss u.U. explizit abgeschaltet werden. Außerdem gibt es gern kleinere Überraschungen mit Dateinamen.
* Evolution, Linux - voll funktionsfähig.
* Windows 10 Mail - bis auf LDAP voll funktionsfähig. Nach Thunderbird sicherlich die zweit-einfachste Variante unter Windows.
* Android Mail, K9 Mail und BlueMail im lokalen Netzwerk: Lesen geht, senden nicht getestet, ist ja albern vom Handy. lesend im VPN-Tunnel - umständliche Einrichtung, geht aber.
* Apple Mail, Catalina - das Programm unterstützt kein LDAP, es kann aber dennoch über beAte adressiert werden. Einrichtung ausgesprochen umständlich. Lieber einen Thunderbird installieren - erst recht, wenn man nur testen will.
* Thunderbird 68.10, Linux und Windows 10: Geht manchmal, manchmal gibt es folgenden Bug: Die Nachrichten werden in der Liste angezeigt, aber der Inhalt wird nicht abgerufen. Fehlerquelle unbekannt. Abhilfe bringt ein Update auf 68.12 oder höher. -> einmal half es, in den Konteneinstellungen die Nachrichtensynchronisation zu aktivieren.
* Outlook 2010, Windows 10: Es werden keine Nachrichten abgerufen. Fehlerquelle unbekannt. Der Benutzername wird gekürzt und muss nachträglich ergänzt werden.

Nicht getestet, bitte Rückmeldung geben:

* Outlook 2019 und neuer: kein direkter Zugang zu beAte, aber mittels der Funktion "IMAP-Export" nutzbar, auch in Senderichtung. Hier würde uns insbesondere ein Feedback zu HTML-Emails interessieren.
* GMail - funktioniert zwar noch bis 29.5.2022 mittels der Funktion "IMAP-Export", danach wird GMail aber die 2-Faktor-Authentifizierung zwingend einführen. Wir werden das vorerst nicht in beAte einpflegen, zumal es ohnehin schon problematisch ist, der Schweigepflicht unterliegende Daten ausgerechnet an GMail zu geben. Es gibt genügend deutsche Provider, die Ähnliches nebst AV-Vertrag anbieten, am besten nimmt man natürlich seinen eigenen, bei dem man auch die Domain hostet.

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Thomas Michael Meier-Bading (10629 Berlin)
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Re: Systemvoraussetzungen

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Sofern man nicht ausschließlich die Funktion "externes IMAP-Konto" benutzt, müssen die Ports 1910,1911,1912 und 1913 für den Zugriff vom eigenen Rechner und ggf. vom Büro-internen Netz aus freigegeben sein. In der Windows-Standardeinstellung ist das der Fall. Es gibt aber offenbar einige Sicherheitslösungen, die den Zugriff selbst auf die internen Ports verweigern, hier müssten dann entsprechende Ausnahme für beAte eingestellt werden.